Unsere Presseaussendung dazu
Bausparkassen
als Stütze für den Wohnbau
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2011: Mit 3,46 Milliarden Euro 10,6 % mehr Baugeld
ausgezahlt
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Neuer Höchststand bei Ausleihungen: 18,7 Milliarden
Euro
(+ 6,3 %)
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Auf Rekord folgt Stabilisierung – Neuabschlüsse
konnten nach zwei Rekordjahren auf hohem Niveau gehalten werden
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Sanierungsscheck: Bausparkassen wieder erste
Anlaufstelle für Förderungswerber
Zweistelliger
Zuwachs bei der Finanzierungsleistung
„Bausparen
spielte auch 2011 eine eindrucksvolle Rolle in der Wohnungsfinanzierung.
Die Bausparkassen sind die Finanzierungsspezialisten für den privaten
Wohnbau, das zeigt die um 10,6 % angestiegene Finanzierungsleistung ganz
deutlich“, stellt Erich Hackl, Vorsitzender des Arbeitsforums österreichischer Bausparkassen, fest.
Mit Baugeldauszahlungen in Höhe von EUR 3,46 Mrd. setzten die Bausparkassen
kräftige Impulse für die heimische Wirtschaft. Gerade bei der Schaffung und Verbesserung von Wohnraum vertrauen die
Darlehensnehmer vermehrt auf die langfristige Sicherheit einer günstigen
und kalkulierbaren Bausparfinanzierung.
Die staatlichen Aufwendungen für die Bausparprämie gingen 2011 um
EUR 21 Mio. auf EUR 114 Mio. zurück, das ist hauptsächlich auf die
von 3,5 % auf 3 % gesunkene Bausparprämie zurückzuführen. Aus diesen Zahlen
ist eindeutig zu erkennen, dass im letzten Jahr das 30-fache des
Fördereinsatzes als Darlehen an Kunden gegangen ist, die damit
Wohninvestitionen finanzierten.
Mit 978.565
neuen Ansparverträgen gelang den Bausparkassen nach dem Rekordjahr 2010 ein
im langjährigen Vergleich ausgezeichnetes Ergebnis. Bausparen ist ein fixer
Bestandteil der österreichischen Sparkultur und in der Beliebtheitsskala
der Anleger – gemeinsam mit dem Sparbuch –
auf dem Spitzenplatz zu finden.
Zuletzt
betreuten die vier Institute 5,6 Millionen Konten, 66 % der
Österreicherinnen und Österreicher bauen auf Bausparen.
Ausleihungen stiegen stärker als
Einlagen an
Die Ausleihungen stiegen zuletzt um 6,3 % auf EUR 18,71 Mrd. an, die
Einlagen um 3 % auf EUR 19,26 Mrd. Der Abstand der Ausleihungen zu den
Bauspareinlagen hat sich im Berichtsjahr auf EUR 550 Mio. halbiert.
Innerhalb von fünf Jahren hat das Ausleihungsvolumen um EUR 4 Mrd.
zugenommen, d.h. es ist um mehr als ein Viertel gewachsen.
Um auch in Zukunft der lebhaften Nachfrage nachkommen zu können,
brauchen die Bausparkassen ausreichend Bauspareinlagen als
Refinanzierungsbasis für zinssichere Wohnbaudarlehen.
Bausparen wird von der österreichischen Bevölkerung gerne in Anspruch
genommen. Es setzt dauerhaft ein großes Investitionsvolumen in Gang und
entfaltet bedeutende volkswirtschaftliche Antriebskraft.
Bisher 1,2
Millionen Wohneinheiten finanziert
Die Bausparkassen haben in ihrer bisherigen Tätigkeit rund 1,2 Millionen
Wohneinheiten mitfinanziert und damit Wohnraum für 3,5 Millionen Menschen
geschaffen.
Jedes Jahr werden zigtausende Arbeitsplätze durch die
Finanzierungstätigkeit der Bausparkassen gesichert, dies insbesondere in
Klein- und Mittelbetrieben.
Die Krise hat Teile des Finanzsektors vor große Schwierigkeiten
gestellt, die nur mit Hilfe der öffentlichen Hand überwunden werden
konnten. „Bausparen hat sich gerade in der Krise als sicheres Produkt
bewiesen. Keine der Bausparkassen hat Staatshilfe in Anspruch genommen“,
stellt Dr. Susanne Riess fest. Der Bausparsektor hat sich in dieser Phase als verlässlich und
stabil erwiesen und erfolgreich behauptet.
Österreicher
wollen in Wohnen investieren
Wohnen im
Eigentum liegt im Trend und zählt zu den Grundbedürfnissen der
Österreicher, 62 % leben bereits im Eigentum. Aus der neuen
GfK-Wohnstudie geht hervor, dass jeder vierte unter 30-Jährige plant, ein
Haus zu bauen oder eine Wohnung zu kaufen. Trotz eines wachsenden
Wohnungsbedarfs (mittelfristig 45.000 Wohnungen pro Jahr) ging die
Neubauleistung der letzten Jahre (2010: 29.500 geförderte Neubauwohnungen)
zurück, es gilt eine größer werdende Wohnungslücke zu schließen.
Befragt
nach den geplanten Mehrausgaben im Jahr 2012 nimmt Wohnen die Top-Position
ein. Laut market-Institut wollen 19 % der Österreicherinnen und
Österreicher mehr für ihre eigenen vier Wände ausgeben und die
Wohnsituation verbessern. Es besteht großes volkswirtschaftliches Interesse
an zusätzlichen Mitteln für Wohnungsfinanzierungen. Hinzu kommen
demographische Herausforderungen, denn in 20 Jahren wird Österreich 9 Mio.
Einwohner zählen und der anhaltende Trend zu Single-Haushalten, die diesen
Bedarf an neuen Wohneinheiten verstärken. Im Jahr 2050 wird ein Drittel der Österreicher über 60 Jahre alt
sein. Sie wollen – und müssen, da entsprechend ausreichende öffentliche,
altersgerechte Einrichtungen fehlen – in den eigenen vier Wänden wohnen.
Mit Bauspardarlehen können diese Liegenschaften barrierefrei umgebaut
werden.
Gleichzeitig
wächst das Finanzierungserfordernis für die Verbesserung, Renovierung und
energiesparende Optimierung bestehenden Wohnraumes, auch sind lt.
GfK-Studie 17 % der Österreicher gewillt, Sanierungen und Umbauten an ihren
Eigenheimen vorzunehmen.
Sanierungsscheck 2011: 17.453 Haushalte
investierten in den Klimaschutz
2011
beanspruchten 17.453 Antragsteller knapp über 70 Millionen Euro an
Förderung und lösten damit ein Investitionsvolumen von EUR 690 Mio. aus.
„Die Bausparkassen haben das Know-how, stellen kostenlos die Infrastruktur
zur Verfügung und können eine breite Kundenbasis für die Sanierung
ansprechen. Dass wir als Anlaufstelle für Sanierungswillige indirekt einen
Beitrag für den Klimaschutz leisten, freut uns und lässt sich optimal mit
unserem Unternehmenszweck, günstiges Geld für wohnungswirtschaftliche
Investitionen zu vergeben, in Verbindung bringen. Auch für das Jahr 2012
haben wir uns abermals bereit erklärt, den Sanierungsscheck als
Anlaufstelle für Förderwerber zu unterstützen,“ bekennt sich Dr. Josef Schmidinger
zur Förderaktion.
Von den
17.453 Förderprojekten waren 2011 zwei Drittel Gesamtsanierungen, 58
% der Mittel wurden für Wärmedämmung ausgegeben, 12 % investierten in einen
Heizungstausch. Angesichts der Hebelwirkung hat jeder Förder-Euro zehn Euro
an Investitionen gebracht. Die durchschnittliche Investitionssumme lag bei
rund 40.000 Euro. Insgesamt bringt die Förderaktion 2011 jährlich 4,4 Mio.
Tonnen CO2-Einsparungen.
Dem Ziel,
die jährliche Sanierungsquote dauerhaft auf 3 % zu erhöhen, will die Bundesregierung
mit einer Fortsetzung der Förderaktion einen Schritt näher kommen.
Förderaktionsstart am 20.2.2012
Neue
Förderanträge können ab dem 20. Februar direkt bei den Bausparkassen und
ihren Vertriebspartnern eingereicht werden. Für umfassende thermische
Sanierungen werden Zuschüsse von bis zu 5.000 Euro vergeben. Dazu kommen
mögliche Zuschüsse von bis zu 1.500 Euro für die Umstellung auf
umweltfreundliche Heizsysteme. Bei Verwendung von Dämmstoffen aus
nachwachsenden Rohstoffen bzw. mit Umweltzeichen kann ein Zuschlag von 500
Euro in Anspruch genommen werden, sodass 2012 sogar bis zu 7.000 Euro an
Zuschuss gewährt wird.
Klimaschutz ist ein Thema, das nicht
mit einer Aktion abzuhaken ist, sondern stets präsent ist, schließlich
sollen die CO2-Emissionen
nachhaltig gesenkt werden. Ein Ziel, zu dem auch die privaten Haushalte
beitragen können. Außerdem wurden mehr als 1,5 Millionen Wohnungen und
Eigenheime in Österreich vor 1980 errichtet, hier ist der Sanierungsbedarf
besonders hoch.
Bausparfinanzierung,
gestützt auf eine breit gestreute, staatlich ausreichend geförderte
Mittelaufbringung, ist geeignet, die im Bereich des Wohnens anstehenden
Vorhaben wirksam zu unterstützen.
Bausparen: Vorteile für alle
Sparer, Darlehensnehmer, Wirtschaft und
Staat profitieren
Das
Bausparsystem basiert auf der Sparleistung von 5,2 Millionen Sparern, die
für ihre Einzahlungen die staatliche Bausparprämie erhalten und mit ihren
Spareinlagen während der sechsjährigen Sparzeit die Vergabe zinsgünstiger
Darlehen für den Wohnbau erst ermöglichen. “Wer diesen fein austarierten
Spar- und Finanzierungskreislauf unterbricht, muss mit nachhaltigen
Störungen und negativen Konsequenzen rechnen“, betont Mag. Manfred Url. Er verweist darauf, dass weiters 50 Prozent
der jährlich ausbezahlten Sparguthaben in Wohnmaßnahmen fließen, wie
Studien belegen. Daher kann man davon
ausgehen, dass Bausparen jährlich mit fünf Milliarden Euro den Wohnbau
stimuliert.
Bausparförderung ist effiziente
Wohnbau- und Wirtschaftsförderung
Von der Finanzierungsleistung
der Bausparkassen profitieren Darlehens-nehmer, die Bauwirtschaft, aber
auch der Staat. Die Bausparkassen setzen mit ihrer jährlichen
Finanzierungsleistung wichtige Impulse für die Bauwirtschaft, insbesondere
die KMU, und sichern so jährlich zigtausende Arbeitsplätze. Mit den
jährlich 114 Millionen Euro Bausparförderung (2011) werden ein hoher
Multiplikatoreffekt und eine erstaunliche Umwegrentabilität ermöglicht. Das
30-fache des Fördereinsatzes fließt als Baugeld an Bau- oder Kaufinteressenten.
Ein Viertel der Wohnbaudarlehen kommt
von Bausparkassen
Die
Bausparkassen sind ein wichtiger Financier des heimischen Wohnbaus, ein
Viertel der Baugelder wird von ihnen bereitgestellt.
Der Staat nimmt über das Bausparen mehr
ein als er dafür ausgibt
Rund 40 %
der jährlichen Finanzierungsleistung fließen über Steuern und Abgaben
wieder an den Staat zurück, das waren im Vorjahr 1,4 Milliarden Euro.
Allein die Mehrwertsteuer-Einnahmen spülten 700 Mio. Euro ins Budget.
Wohneigentum ist beste Altersvorsorge
Wohnen im
Eigentum trägt nicht nur zur privaten Vermögensbildung bei, sondern ist
auch ein wichtiges Element der Vorsorge. Wer im ausfinanzierten Eigentum
wohnt, hat in der Pension einen größeren finanziellen Spielraum. Bausparen
unterstützt die Eigeninitiative der Menschen.
Bausparkassen
wehren sich gegen Prämienkürzung:
Falsches Signal, empfindliche Störung des
Gesamtsystems
Kürzung bringt dem Staat weniger
als sie kostet!
Die Pläne
der Bundesregierung, die Bausparförderung im Rahmen des Sparpaketes
einzuschränken, haben auch die Bausparkassen erst aus den Medien erfahren!
Es gab keine Hinweise, keine Kontaktaufnahme, keine wie immer gearteten
Verhandlungen.
Dieses
Vorhaben ist für die Österreicher, die Wirtschaft und den Staat
gleichermaßen gefährlich wie kontraproduktiv.
Schwächt die Wirtschaft
Die
österreichischen Bausparkassen sind durch die gesetzliche Verpflichtung
angehalten, jeden Spareuro für Investitionen in Wohnen, Pflege und Bildung
zu veranlagen. Eine Reduktion im Ansparaufkommen hat daher eins zu eins
unmittelbar Auswirkung auf die Kreditvergabe und damit auf die
Investitionen in Österreich. Dies schwächt nachhaltig die Wirtschaft und
verringert die Staatseinnahmen.
Prämienreduktion kostet dem Staat mehr als
sie bringt
Ein
Rückgang der jährlichen Finanzierungsleistung um nur einige Prozent-punkte
würde dem Staat mehr Geld durch geringere Umsatzsteuereinnahmen kosten als
er sich an Bausparförderung erspart. Im Detail: Die Halbierung der
Förderung, wie von der Politik geplant, hätte zwar Einsparungen für den
Staat von rund 57 Mio. Euro jährlich (bei einer 3-prozentigen
Bausparprämie) zur Folge. Bei einem Rückgang der Sparleistung gingen damit
aber in viel
größerem Ausmaß auch die Mehrwertsteuereinnahmen verloren.
Die
Bausparförderung bringt einen hohen Multiplikatoreffekt und
Umwegrentabilität: Das 30-fache des Einsatzes fließt in Wirtschaft zurück.
Es gibt keine
effektivere Form der Wohnbauförderung.
Größter Angriff auf das Bausparsystem
Bausparen
ist seit vielen Jahrzehnten mit dem zweiten „Anlageklassiker“, dem
Sparbuch, die beliebteste Sparform der Österreicherinnen und Österreicher.
Von der Bausparförderung profitieren derzeit 5,6 Mio. Sparer und
Darlehensnehmer.
Gerade in
der „Finanzkrise“ punktete Bausparsektor als verlässliche, stabile
Institution; keine Bausparkasse hat Geld vom Staat gebraucht. Jetzt werden
Menschen, die gerade jetzt auf Sicherheit setzen, verunsichert!
Trifft den Wohnbau und die
Bauwirtschaft massiv
Rund 3,5
Mrd. Euro fließen jährlich von den heimischen Bausparkassen direkt in den
privaten Wohnbau. Eine Verknappung der Eigenmittel führt zu restriktiverer
Vergabe von Baudarlehen, es können also nicht mehr alle Darlehenswünsche
rasch befriedigt werden, der private Wohnbau wird zurückgehen.
Eine
Schwächung der Förderung bedeutet schlicht auch eine Schwächung des Bau-
und Baunebengewerbes, das in Österreich stark von Klein- und
Mittelbetrieben besetzt ist. Betriebe, die gerade für Österreichs
Wirtschaft eminent wichtig sind.
Die Kürzung ist nicht sozial
Das
Vorhaben trifft mehr als 60 % der österreichischen Bevölkerung, vor allem
den „Kleinen Mann“, den Sparer, der für sich, seine Kinder und Enkelkinder
attraktiv und ohne jedes Risiko sparen möchte und sich zudem automatisch
den Anspruch auf ein langfristig berechenbares Darlehen sichert.
Wie
unsozial die beabsichtigte Kürzung der Bausparprämie ist, zeigen auch
folgende Fakten:
Die
Solidarabgabe, die so genannte „Reichensteuer“, ist bis 2016 befristet die
beabsichtigte Kürzung der Bausparprämie soll UNBEGRENZT gelten.
Übrigens:
Der Erlös aus der überfallsartigen Prämienkürzung beim Bausparen und der
Zukunftsvorsorge ist höher als die „Reichensteuer“.
Die
österreichischen Bausparkassen fordern daher: „Hände weg von der
Bausparprämie!“ und werden sich für ihre 5,6 Millionen Kunden einsetzen!
Rückfragehinweise:
Arbeitsforum österreichischer
Bausparkassen
Mag. Eva-Maria
Klement
Allgemeine
Bausparkasse
Telefon:
+43-1-31380-410
eva-maria.klement@abv.at
Dr. Charlotte
Harrer,
s-Bausparkasse
Telefon 050100 DW 29326
charlotte.harrer@sbausparkasse.co.at
Sonja Hochreiter
Raiffeisen Bausparkasse
Telefon
+43-1-54646-1420
sonja.hochreiter@raibau.at
Dr. Josef Mayer
Bausparkasse
Wüstenrot
Telefon +43
(0)57070 100 – 579
josef.c.mayer@wuestenrot.at
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