Arbeitsforum Österreichischer Bausparkassen zieht erfreuliche Zwischenbilanz 2017

17 July 2017
  • Weit mehr als jeder zweite Österreicher setzt auf Bausparen
  • 359.333 Neuabschlüsse im ersten Halbjahr
  • Finanzierungsleistung mit 1,47 Milliarden Euro auf 5-Jahrehoch

Wien - Das Arbeitsforum Österreichischer Bausparkassen (AÖB), dem die vier heimischen Bausparkassen Raiffeisen Bausparkasse, s-Bausparkasse, start:bausparkasse sowie Wüstenrot angehören, veröffentlichte vor wenigen Tagen die Marktzahlen per 30. Juni 2017. Diese unterstreichen einmal mehr die große Bedeutung von Bausparen hierzulande. Konkret haben aktuell mehr als 4,6 Millionen Österreicherinnen und Österreicher einen Bausparvertrag. Im ersten Halbjahr 2017 wurden 359.333 neue Verträge abgeschlossen, wobei sich die Vertragssummen mit 8,2 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konstant entwickelten. Die Summe der gesamten Spareinlagen steigerte sich leicht auf 20,4 Milliarden Euro.

"Wir sehen, dass unsere Kunden - egal ob auf der Suche nach der passenden Sparform oder der idealen Finanzierung - weiterhin sehr stark auf die Werte setzen, die Bausparen seit Jahrzehnten vermittelt, nämlich Sicherheit, Beständigkeit und Einfachheit. Die Nachfrage nach unseren Serviceleistungen ist daher ungebrochen hoch", zeigt sich Mag. Manfred Url, Generaldirektor der Raiffeisen Bausparkasse und Vorsitzender des AÖB, erfreut.

5-Jahreshoch: Bausparen bleibt attraktivste Finanzierungsform für Wohnraumschaffung

Die Finanzierungsleistung im ersten Halbjahr 2017 konnte im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 um rund 140 Millionen Euro gesteigert werden und erreichte damit den höchsten Stand seit 2012. Insgesamt beläuft sich diese per 30.6. 2017 auf 1,47 Milliarden Euro. „Das seitens der EZB künstlich auf niedrigem Niveau gehaltene Zinsumfeld bietet durchaus interessante Optionen für Finanzierungssuchende. In Summe bleibt Bausparen klar eine der beliebtesten Finanzierungsformen für Wohnzwecke. Vor allem durch ihre Kombination aus Sicherheit und Planbarkeit stellen Bausparfinanzierungen die attraktivste Form dar. Das ist vor allem auf die vorteilhafte Ausgestaltung zurückzuführen: entweder eine kostenlose Zinssatzobergrenze für 20 Jahre ab Darlehenszuteilung oder einen fixen Zinssatz mit langer Laufzeit“, resümiert Url. Die Summe der gesamten aushaftenden Darlehen belief sich zum Stichtag auf 18,6 Milliarden Euro.

Abwicklung Sanierungsscheck und Handwerkerbonus

Der von der Bundesregierung aufgelegte Sanierungsscheck sowie der Handwerkerbonus 2016/2017 wurden abermals von den Bausparkassen abgewickelt. Der Erfolg der Förderungsaktionen spiegelt sich in der hohen Nachfrage wieder: bis zum Halbjahr 2017 wurden mehrere tausend Anträge für den Sanierungsscheck bearbeitet. Die Förderungsmittel des Handwerkerbonus wurden bis vergangene Woche ganz ausgeschöpft. Die Aktion konnte damit erfolgreich abgeschlossen werden.

Weiterführende Informationen finden Sie unter: www.aoeb.at

Über das Arbeitsforum Österreichischer Bausparkassen (AÖB)

Das Arbeitsforum Österreichischer Bausparkassen nimmt gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen in Hinblick auf Implikationen für das Bausparsystem wahr, bringt sich bei gesetzlichen Vorhaben aktiv ein und informiert umfassend über die Entwicklung und Bedeutung des Bausparens in Österreich. Für jeweils 12 Monate übernimmt eine der vier heimischen Bausparkassen den Vorsitz. Seit 1. Juli 2017 hat Mag. Manfred Url, Generaldirektor der Raiffeisen Bausparkasse, den Vorsitz inne.

Rückfragehinweis:

Dr. Andrea Pelinka-Kinz
Tel.: + 43 (0) 1 71707-8787
E-Mail: andrea.pelinka-kinz@rbinternational.com
Foto-Link: Mag. Manfred Url, Vorsitzender des AÖB
Foto-Credit: RBSK/David Sailer